Bikepacking Laberthread

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Re: Bikepacking Laberthread
Ich hatte mir im Januar 2022 als Isolationsjacke von Patagonia die Micro Puff mit Kapuze zugelegt. Ich bin von der Jacke so angetan, dass diese neben der Radreise auch privat meine Hauptjacke geworden ist. Dementsprechend oft trage und wasche ich sie. Mittlerweile ist der Loft der Primaloftfüllung schon etwas eingeschränkt und leider hat sich der etwas filigrane Reißverschluß vor kurzem verabschiedet (Jacke wiegt in Größe L knapp unter 300gr). Ich war schon auf der Suche nach einem Ersatz, bis mir mein Kumpel geraten hatte, dass ich mal Patagonia wegen dem Defekt kontaktieren soll. Auf deren Homepage gibt es einen super workflow, um eine Reparatur bei Patagonia anzustoßen. Meine Jacke kam heute nach 3 Wochen (erster Kontakt per Anfrage) zurück. Der Reißverschluss wurde komplett getauscht, die Ausführung sieht top aus. Dann hatte ich in der Versandmappe nach einer Rechnung vergeblich gesucht => Patagonia hatte in meinem Fall die fast 3 Jahre alte Jacke kostenlos repariert. Klar sind deren Produkte kein Schnäppchen, fand das aus Sicht der Nachhaltigkeit echt bemerkenswert.
PS: Globetrotter hätte mir einen neuen Reißverschluss für 60€ eingenäht, was ich auch fair gefunden habe. So ist es mir natürlich lieber ☺️
 
Paket kam heute an. Was eine rasante Lieferung seitens GLS. "Jo es ist 7 Uhr wir sind unterwegs und kommen heute" - 8:30: DINGDONG > gutgelaunter Junger Mann "hier bitteschön".

Tasche gefällt mir, und dank frei zu verteilenden Accessory Taschen kann ich meinen Kram endlich dahin tun wo ich das will statt das alles frei rum klötert.

Ja ist schwerer als die Apidura.
Nachgewogen: Die 2l Apidura 192g. Die 1,6l Tailfin mit 2 eingebauten seitlichen Taschen und 3 mittellangen Cyclite Straps (gefällt mir besser und geht schneller dran und ab) wiegt laut Küchenwaage 248g.

Allerdings muss man dazu sagen, dass ich die magnetisch verschliessbaren Oberrohrtaschen mal mit nem Plastikbeutel und Wasser selbst vermessen hatte, und das Ergebnis war ernüchternd. Während Tailfin die 1,1l traf, waren es bei Apidura nicht mal 1l, ich weiss nicht mehr exakt wieviel, aber es war definitiv deutlich drunter. Insofern müsste man die Long mal ebenso vermessen, ob das überhaupt hinhaut mit den 2l, dann relativiert sich das Gewicht vielleicht wieder ein wenig.

Dafür brauch ich nun bei Tailfin weder vorne noch hinten ne Fixierung, und hab ne Aufteilung. Reißverschluss geht auch ab Werk besser auf und zu. Natürlich ist das Teil an meinen S (48) Rahmen wie immer ein Klopper, sind aber die 1,1l auch schon. Von daher, muss man drüber stehen über Kommentare zum Aussehen.

Dafür klopp ich mir auf ne Arschrakete nicht noch 12 Taschen Hochhausmäßig obenauf, was genau so kacke aussieht. 🙃 🤪 (weil ich gar keine Arschrakete verwende > Tailfin) :awesome:

Werd sie ggf. wenn Zeit ist über die Weihnachtsfeiertage dann mal auf ne Probetour mitnehmen.
 
[...] von Patagonia die Micro Puff [...] Mittlerweile ist der Loft der Primaloftfüllung schon etwas eingeschränkt und leider hat sich der etwas filigrane Reißverschluß vor kurzem verabschiedet
Interessant. Am gleichen Produkt (2.HJ 2022 gekauft) zeichnen sich hier beide Probleme ebenfalls ab:
der Reissverschluss lässt sich immer widerwilliger betätigen (div. Schmierversuche erfolglos) und die Füllung ist so dünn geworden, dass die Wärmedämmwirkung erheblich nachgelassen hat.
Die Jacke wird unterwegs oft in komprimiertem Zustand verstaut, das führt wohl zur Primaloft-Degeneration.
 
Ja ist schwerer als die Apidura.
Nachgewogen: Die 2l Apidura 192g. Die 1,6l Tailfin mit 2 eingebauten seitlichen Taschen und 3 mittellangen Cyclite Straps (gefällt mir besser und geht schneller dran und ab) wiegt laut Küchenwaage 248g.
Sind diese marginalen Unterschiede relevant? Vielleicht max. für Personen mit einem Körperfettanteil unter 15% im Leistungssport 😇.
 
Die Jacke wird unterwegs oft in komprimiertem Zustand verstaut, das führt wohl zur Primaloft-Degeneration.
Ich habe meine Jacke so gut wie nie komprimiert. Fällt wohl auch so zusammen. Meine Frau hat eine Jacke von Peak Performance mit Primaloftfüllung. Auch hier hat sich der Loft erheblich zum negativen verändert. Sie hat die Jacke mittlerweile ersetzt. Ich bin bissle hin und hergerissen, ob ich mir eine leichte Daunenjacke zulegen soll. An der Patagonia gefällt mir halt, dass ich wegen Nässe mir keinen Kopf machen muss und sie auch sehr schnell wieder trocken ist.
 
Bei meiner Apidura Long Top Tube hatte ich statt dem hinteren Klettband ein festes Gummiband genommen mit nem Tonka das es hinter der Sattelstütze zusammenhält. Hält wesentlich besser, rutscht nie auch nur 1mm hin und her, im Gegensatz zu dem Klett.
Ich hab aber auch den "Vorteil" dass die Apidura Long exakt so lang ist wie mein Oberrohr. Sie kommt also fast bis auf den Millimeter an die Sattelstütze ran. Da geht das echt gut mit so einem Gummistraps und Tonka.
 

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Hallo,

Erstmal ein großes Dankeschön an alle unter euch, die mitgemacht haben.

Und ihr habt echt abgeliefert! Mega! 518 Menschen haben insgesamt mitgemacht.

Im Teil 1 der Auswertung beleuchte ich zum einen die weichen Fakten, welchem Bikepacking/Radreise-Typ ihr euch zuordnet, wo ihr euer Fahrrad kauft und wie viel Geld ihr dafür ausgebt. Zum anderen schaue ich aber auch auf die harten Fakten, was ihr an Rahmenmaterialien empfehlt, Laufräder und Naben, aber auch Reifen und Bremsen.

Ein paar ausgewählte Slides anbei. Die gesamte Auswertung lest ihr hier: https://www.biketour-global.de/2024/12/08/das-bikepacking-radreise-fahrrad-2025-auswertung-teil-1/

Viel Spaß!
Das Bikepacking- & Radreise-Fahrrad 2025: Auswertung Teil 2

Nachdem es im ersten Teil der Auswertung um die Typ-Fragen, Art des Rades, Lauradgrößen, Reifen und Bremsen ging, tauchen wir nun tiefer ein. Im 2. Teil betrachten wir Schaltung, Antrieb, Lager, Sattel und Taschen.

Ein paar Ergebnisse findet ihr schon hier. Die detailliertere Auswertung findet ihr im Blogpost.
Danke noch mal an alle 518 Menschen, die bei der Umfrage mitgemacht haben.
Viel Spaß!
 

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Grüßt euch und frohe Weihnachten!

Ich möchte nächstes Jahr von Hamburg aus nach Kopenhagen fahren und frage euch, welche Route schöner und abwechslungsreicher ist:
über Fehmarn oder über Rostock und Fähre?

Ich war noch nie im Norden Deutschlands und habe mir mal so 12 Tage excl. An- und Abreise mit ca. 100km +-20km täglich eingeplant.
Den Aufenthalt in Dänemark würde ich glaub aus Kostengründen so kurz wie möglich halten.
 
Den Aufenthalt in Dänemark würde ich glaub aus Kostengründen so kurz wie möglich halten.
Moin,
kommt ganz auf dein Komfortlevel an, aber in DK kommt man recht günstig vorwärts, wenn man sich aus Supermärkten ernährt. Es gibt ja überall gratis Shelter zum Pennen. Hotels und Essen gehen ist natürlich bisschen teurer als in Deutschland.
Auf der Strecke liegen ein paar schöne Sachen, zum Beispiel Bøtøskoven auf Falster, Møn ist einen Abstecher wert, die Bucht von Præstø...
Da geht natürlich auch der Berlin-Kopenhagen-Radweg lang, ich bin den aber nie bewusst gefahren. Rostocker Fährhafen ist mit dem Fahrrad sehr nervig.
 
Das ist doch eigentlich das schöne, dass dies beim bikepacking keine Rolle spielt, oder?
Also essen gehen schon. Ne gute Pizza beim Italiener gönne ich mir auf der Tour auch gerne Mal.
Hotel ist dann eventuell Bikepacking light.
Man muss ja nicht unbedingt beim Bikepacking 14 Tage ohne Dusche und feste Nahrung in der Wildnis verbringen.
 
machst du paris-dakar? oder warum findest du kein wasser zum waschen? spring doch in fluss oder see?
(oder muss es trinkwasser sein zum duschen/waschen?)
naja, es soll Leute geben, die so etwas nicht mögen
Zumindest nicht jeden Tag
oder ist Bikepacking mittlerweile zum neuen Survival Training mutiert?
Ich verstehe diese geforderte Radikalität echt nicht.
Wenn einer von Hotel/Campingplatz zu Hotel/Campingplatz fährt, so kann er/sie das gerne machen, das kratzt mich null, zumindest solange das nicht von mir gefordert wird.

und sich zwischendurch mal einen Restaurant Besuch zu gönnen, darf im Urlaub auch sein. Wie oft regelt meistens der Geldbeutel, der Ehepartner oder die eigene Faulheit.
Wenn sich jemand nur aus den Supermarkt versorgt oder sein Essen erst erlegen bzw. am Wegesrand pflügen muss, dann kann der/diejenige das gerne tun 😉
 
Den Aufenthalt in Dänemark würde ich glaub aus Kostengründen so kurz wie möglich halten.
so arg ist der Preisunterschied auch nicht.
Ich würde zugusten der schöneren Strecke entscheiden und für die paar Tage lieber ein paar € mehr einplanen.
Als Supermarkt Selbstversorger lässt sich das ja etwas steuern.
Selbst im nochmals deutlich teureren Norwegen waren 2023 die Preise im Supermarkt weniger hoch als erwartet
Nur Restaurantbesuche sind dort selbst mir vergangen und ich gehe im Urlaub eigentlich sehr gerne essen und probiere einheimisches Essen.
 
Andi heckmair hats vor 25 Jahren schon vorgemacht
Hatte der nicht einen anderen Fokus? War der auf seiner Route Selbstversorger und hatte draußen gepennt? Ich möchte nicht seine beachtliche Leistung schmälern, kenne aber auch nicht alle seine Taten.
@All: Guten Rutsch und viel Spaß auf dem Rad und im Camp in 2025 🔥
 
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