Die Unterkunft - Tarps, Tarptents, Zelte und Co.

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Re: Die Unterkunft - Tarps, Tarptents, Zelte und Co.
Ja, Locus macht schöne Sachen!
Mein SMD deschutes verwende ich fast nur im Winter.
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Mit Bug net ist es mir im Sommer zu klein... Dann lieber ein Tarp ?
Fast & light Aufbau hatte ich mir auch schon überlegt. Das Innenzelt von meinem TT Stratospire 2 ist dafür gut geeignet. Aber ich will keine Stöcke mitnehmen... Und es hat nur Platz für zwei. Wir sind aber zu viert.

Also ihr seht, ziemlich kompliziert wenn man schon eine genaue Vorstellung von dem hat was man will ?.
Ich suche Mal weiter, so das wir zu viert geschützt von Moskitos und ähnlichen Insekten in unseren Bivys im Sommer nächtigen können :bier:
 
Ich suche Mal weiter, so das wir zu viert geschützt von Moskitos und ähnlichen Insekten in unseren Bivys im Sommer nächtigen können
In den Pyrenäen hatten wir uns auch immer nur mit Iso und Schlafsack irgendwo hingehauen. Einmal sind wir nachts von zig Stechviechern überfallen worden. War dann kein Spaß mehr, wenn der Körper allergisch darauf reagiert.
Wenn du fündig geworden bist, wäre cool wenn du hier berichtest.
 
Vor allem wohl durch die vielen DCF Patches die man braucht wenn sich mal ein Steinchen oder ne Tannennadel drunter verirrt.
 
Ich empfehle da immer https://www.tarptent.com/tents/ . Das sind vollwertige, geschlossene Zelte, mit Boden, moskitodicht. Viel(!) mehr Platz als in irgendwelchen verhinderten Biwaksäcken mit Kopfteil und je nach Zelt ab 600 Gramm Komplettgewicht. Recht viel leichter wird's wohl nicht.

Besitze selbst ein Contrail (eine Person) und ein Rainshadow II (2-3 Personen) im Dauereinsatz und bin rundherum zufrieden. Tarptent.com verschickt auch nach Deutschland, kommt halt Zoll und USt dazu und dauert ein paar Tage länger.
Servus. Danke für den Link
sehe das nur noch als Rainshadow 3. Baugleich?
hast du das mit dem Seam-sealer kit gemacht. wenn ja wie oft?
Kannst du dir das als Highlandtauglich vorstellen?Midgets?
Würde mich über Antwort freuen
 
Nicht mit Zeltunterlagen, aber mit nem Packsack aus dem Material. Das Zeug ist super reißfest aber gegen Stiche superempfindlich. Sind halt nicht so viele Fasern drin und zwischen denen ist nur ne ziemlich dünne Kunststofffolie.
Vorteil ist aber dass es sich mit dem passenden Tape wirklich super reparieren lässt, gibt ja auch Tarps die komplett geklebt sind. Wenn's einem nur ums Gewicht geht kann man das Teil sicher verwenden aber ich würde auf jeden Fall n paar Patches mitnehmen. Wenn man irgendwo an ein Reststück DCF rankommt kann man die auch Recht günstig selber machen mit dem Tape, fertig ist's Recht teuer.
 
Ich würde jetzt von einem Packsack nicht auf einen sehr viel dickeren Zeltboden schließen wollen.
Ich habe das Ultamid mit Insert im Besitz und Einsatz und konnte bisher nichts Negatives in Bezug auf Durchstich- Abriebfestigkeit feststellen.
 
In der Beschreibung steht was von DCF11, das wäre das mit 1,14 oz/sqyd oder 38g/m2. Das ist dicker als das was man normalerweise für Tarps nimmt aber mein Packsack ist aus CT5K.18 mit 50g/m2 also nochmal etwas dicker weil auch für den Einsatz als Lenkerrolle gedacht.
Kann mir nur vorstellen dass ich die Löcher beim Packen bekommen hab weil ich den Sack auf den Boden gepresst hab zum komprimieren.
Muss allerdings dazu sagen die Löcher die ich hatte waren kaum sichtbar und hätte ich beim einrollen des Sacks da nicht die Luft entweichen gehört hätte ich die wahrscheinlich auch nicht bemerkt, kann gut sein dass das beim Zeltboden einfach nie Probleme macht oder erst wenn man 10cm im Wasser steht. Denke die Fasern verhindern ganz gut das man größere Löcher bekommt aber wenn was dazwischen trifft ist's schnell durch.
 
Servus. Danke für den Link
sehe das nur noch als Rainshadow 3. Baugleich?
hast du das mit dem Seam-sealer kit gemacht. wenn ja wie oft?
Kannst du dir das als Highlandtauglich vorstellen?Midgets?
Würde mich über Antwort freuen
Dass 2er sieht anders aus... anders aber ähnlich. Seamsealing einmal am Anfang mit Fertigzeugs aus dem Outdoorstore, dann nie wieder. Natürlich ist das Highlandtauglich, Regen und Viecher sind kein Problem. Nur starken Wind mögen die Tarptents nicht so.
 
In der Beschreibung steht was von DCF11, das wäre das mit 1,14 oz/sqyd oder 38g/m2. Das ist dicker als das was man normalerweise für Tarps nimmt aber mein Packsack ist aus CT5K.18 mit 50g/m2 also nochmal etwas dicker weil auch für den Einsatz als Lenkerrolle gedacht.
Kann mir nur vorstellen dass ich die Löcher beim Packen bekommen hab weil ich den Sack auf den Boden gepresst hab zum komprimieren.
Muss allerdings dazu sagen die Löcher die ich hatte waren kaum sichtbar und hätte ich beim einrollen des Sacks da nicht die Luft entweichen gehört hätte ich die wahrscheinlich auch nicht bemerkt, kann gut sein dass das beim Zeltboden einfach nie Probleme macht oder erst wenn man 10cm im Wasser steht. Denke die Fasern verhindern ganz gut das man größere Löcher bekommt aber wenn was dazwischen trifft ist's schnell durch.

Das ist echt interessant, welchen Packsack nutzt du denn? Hast du den Revelate Pronghorn?
 
Selbstgemacht, aber so ziemlich gleich wie Pronghorn. Das Harness ist quasi ne Kopie davon. Revelate Designs nimmt allerdings ein nicht näher spezifiziertes Woven Dyneema für den Sack, was noch mal deutlich robuster sein soll vor allem gegen Abrieb aber halt auch doppel so schwer wie das von mir verwendete.
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Wollte das eigentlich mal im Taschenthread posten aber hab das System bisher nur mal für nen kleinen Overnighter nach der Arbeit hergenommen wo mangels Tageslicht keine gescheiten Bilder drin waren.

Weiß auch noch nicht wie damit weitermachen soll, für MTB Touren werd ich mir wahrscheinlich nochmal den gleichen Sack aber aus XPac machen, das hab ich noch in ausreichender Menge rumliegen und das sollte alles mitmachen. Für alles andere werd ich den leichten testen bis er (wahrscheinlich) durchgerieben ist.

Aber immerhin leicht.
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Danke für deinen Post, genau wegen der unspezifischen Angabe seitens Revelate beim Pronghorn hatte ich gefragt.

Interessante Bastelei, ich drück die Daumen, dass du das Setup demnächst draußen testen kannst!
 
Hatte das Original leider noch nie in der Hand, aber ich hab eine Stoffprobe von Extremtextil hier aus dem leichtesten 100g/m² woven, und das fühlt sich schon super steif und stabil an, kann mir schon vorstellen dass das was taugt.


Interessante Bastelei, ich drück die Daumen, dass du das Setup demnächst draußen testen kannst!
Danke, bei dem aktuellen "Winter" geht's vielleicht schneller als gedacht :)
 
Der Pronghorn-Packsack müsste aus DCH50-Stoff bestehen. Identifiziert im Vergleich mit anderen Ausrüstungsgegenständen. DCH50 hat 120g/m2.

Interessant, ich hätte ihn etwas dünner vermutet nach dem Fühltest auf der Eurobike.


Wollte auch noch ergänzen, dass Hyperlite beim Ultamid bzw. den Einsätzen angibt, dass kein Footprint benötigt wird, da der Boden alleine widerstandsfähig genug sei.

Kurt
Verified Reviewer


12/21/17
Q: Do you recommend using a ground cloth for under the tent floor? If so, what is the exact size of the floor for the Mid 2 insert? Thanks.

Answers (1)

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Hyperlite Mountain Gear
12/21/17

A: We do not recommend needing an additional footprint or Ground Cloth with either the Half or Full Inserts since the DCF11 Floor is durable enough by itself to hold up to any terrain. The Full Insert will cover the entire shelter floor while the Half Insert will cover one side of the center pole.
 
Was ist denn zur Zeit der Forenstandard für ein leichtes Tarp?
Nylon mit Silikonbeschichtung? Gibt es konkrete Preis-Leistungs-Tips? Nordisk Voss oder Fjällräven Abisko gibt es in einer für mich interessanten Größe, allerdings für >150 €, was ich so sportlich finde, dass ich doch lieber mal nachfrage. Bei Aqua Quest kommt man etwas günstiger, aber auch nicht so viel (130 € für 3x4 m).
Bis jetzt habe ich ein Wechsel Wing, das ist mir aber zu kurz. Wenn ich es wegen Regen am Fußende halbwegs dicht zum Boden abspannen muss, gucke ich quasi mehr oder minder oben raus (bin 1,98, mein Schlafsack dementsprechend noch etwas länger).
Selber nähen möchte ich glaube ich nicht, zumal 8 m SilNylon ja auch schon für sich > 60 € kosten...
 
Preis Leistungs Tipp ist nach wie vor selber nähen oder ein gebrauchtes Cuben Tarp ergattern ;). Alle anderen Tarps sind meiner Meinung für das was man erhält zu teuer oder zu schwer.
Die DD Tarps sound günstiger aber zu schwer. Nordisk, Rab etc. zu teuer und oftmals auch zu schwer. Die Amis machen tolle Cuben Tarps aber sind halt auch sehr teuer, z.b. MLD, Zpacks, HMG usw.
Falls jemand ein Tarp sucht verweise ich immer auf das deutschsprachige UL Forum
www.ultraleicht-trekking.com
Da gibt's zig Themen zu Tarps und die Mitglieder verwenden diese halt auch! Also tatsächlich praxisnahe Erfahrungswerte (und sehr nette Mitglieder :bier:).
 
Danke erst mal. Woraus würdest du nähen? Ich hatte bei Extremtextil mal ein Reststück Silnylon mitbestellt, das war angsteinflößend glatt. Das ist quasi einfach so vom Tisch gerutscht. Da hatte ich dann keine Lust mehr darauf, damit was zu nähen. Nur kleben ist wahrscheinlich keine Option? Kleben ohne nähen macht man aber bei Dyneema? Das Zeug ist ja allerdings preislich jenseits von gut und böse. Rund 40 € je m² und ich brauche kaum weniger als 10, dass ist mir zumindest die 100-200 g nicht wert, die ich da ggü. Silnylon vielleicht sparen könnte. Mit der Preisdifferenz könnte ich wahrscheinlich an anderer Stelle bei meiner Ausrüstung mehr gewicht sparen.
Bei Silnylon sehe ich das dann eher so: Das Geld, was ich beim Material spare, stecke ich an Zeit mehr als locker wieder rein. Der Vorteil wäre natürlich, dass ich dann genau passend/auf Wunsch arbeiten kann. Aber da spare ich am Ende vielleicht noch immer, wenn ich ein zu großen DD/AQ-Tarp nehme, und abschneide, was ich nicht brauche...hm.
 
Silnylon lässt sich auch gut kleben, ist aber genau so ein Geschiss wie das Nähen.
Wie schaut denn dein Setup aus dass du fast 10 m² Tarp brauchst? Vielleicht ließe sich ja auch da noch was optimieren.
 
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