Die Unterkunft - Tarps, Tarptents, Zelte und Co.

MSR Carbon Reflex 1. Packmaß auch nicht groß mehr als so ein Helium Bivi. Gewicht max. 800g. Mit anderen Heringen geht da noch was rauszukitzeln.
Vorteile eines Zeltes wie Mückendicht, wasserdicht, Platz etc.

Wir haben zu 2t das 3er, weil wir mehr Platz brauchen für unsere breiten Matten. Gewicht, Packmaß phänomenal. Gut, für tiefsten Winter ist das jetzt sicher nix. Für alles andere :daumen:
 

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Re: Die Unterkunft - Tarps, Tarptents, Zelte und Co.
Ich kann das Deschutes von Sixmoondesigns wärmstens Empfehlen.

Ich nutze die Version ohne Boden/Mückenschutz, da ich oft in Regionen ohne diese Biester unterwegs bin und wenn dann doch, habe ich eine selbstgenähte Lösung dafür. Zudem habe ich ein paar weitere Abspannpunkte eingenäht, aber es steht auch so schon ganz gut im Wind.

Hier die Version mit Boden und Mückenschütz. Müsste in DE in Onlineshops zu finden sein, falls nicht kann ich Ultralightoutdoorgear (hier die Version ohne Boden aber mit Mückenschutz) empfehlen.

Ich bin 182 cm gross und finde das Platzangebot ausreichend, auch mit dicker Penntüte.

Wie Du siehst nutze ich das Teil auch im Winter


Für's Geld und Gewicht kriegt man eine echt gute Behausung :daumen:
Wir sieht dein weiteres Setup für so eine Wintertour aus? Welche Isomatte und Schlafsack benutzt du? Nimmst du noch zusätzlich nen Bivi mit?
 
Wir sieht dein weiteres Setup für so eine Wintertour aus? Welche Isomatte und Schlafsack benutzt du? Nimmst du noch zusätzlich nen Bivi mit?
Kommt auf die erwartete Temperatur und den Tourcharakter an. In diesem Fall war ich in den Schweizer Alpen für ein paar Nächte mit einer Exped Synmat HL und einem eigens konfigurierten Cumulus Schlafsack mit 630 g 850er Daune.

Wenn weniger Minusgrade zu erwarten sind kommt leichterer Schlafsack mit 400 g Daune und bis ca. -5 ° ein MYOG Quilt.

Im Grenzbereich der Isolationsleistung des Schlafsacks/Quilts benutze ich dann noch die Daunenjacke und Innenschuhe. So kann ich weiter Gewicht sparen, da Daunenjacke für Pausen eh dabei ist und die Innenschuhe natürlich auch.

Vor einem Jahr habe ich mich zu einer Downmat HL überreden lassen - echt geil was das Teil kann. Wenn's ordentlich kalt wird, nutze ich also die, denn bei der Synmat HL spüre ich die Kälte ab ca. - 12 °C.

Im Winter brauchts keinen Biwaksack.
Hier nach einer Nacht mit Schneefall im Gefrierfach der Schweiz:


Eine andere Nacht mit meiner Freundin.

Damals, bei bis zu -25 °C hatte ich noch einen alten Schlafsack mit 600 g Daune, eine X-Lite in kurz von Therm-a-rest und eine dünne Schaumstoffmatte. Das war dann etwas kalt...

Ich gehe seit ca. 2 Jahrzenten ohne Biwaksack im Winter auf Tour und es funktioniert wunderbar.
Es muss halt einfach kalt genug sein, dass der Schnee nicht schmilzt.
 
Mich interessieren eure Meinungen zu Bivys. Selber besitze ich zwei von MLD und brauche kein weiteres. Aber zwei Kumpels wollen sich gerne welche zulegen.
Habt ihr noch gute oder schlechte Erfahrungen mit einem Bivy? Sollen nicht in einem Preissegment von einem Cuben Sack liegen... Wasserdicht müssen sie nicht sein aber wasserabweisend und atmungsaktiv.

Edit: oh, sorry, die Frage kam gestern schon auf... Bin aber nur an Bivys interessiert ?
 
Dann verträgt sich ein Daunenschlafsack nicht so gut mit einem Bivy, weil es innen recht feucht wird? Ich habe früher bis ins Erwachsenenalter alle Formen, bis auf Bivy bei den Pfadis praktiziert. Bivy ist mir noch fremd, würde mich aber interessieren. Gibt es auch Bivys, in die man eine Thermarest mit reinbekommt, dass diese ebenfalls nicht nass wird, wenn es regnet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu hydrophober Daune ist aber zu erwähnen, dass die nicht ganz so extrem gut loftet wie unbehandelte. Nur meine persönliche Erfahrung.

Oder sagen wir zumindest ist die Charge vom letzten Jahr (bei Cumulus) nicht so gut wie die vom Vorletzten Jahr, und im Vergleich mit der nicht behandelten ist die ne platte Flunder. Warum das so extrem ist weiss ich allerdings nicht. Hat mich aber gelehrt, keine hydrophobe Daune mehr zu ordern.

Normale Daune stirbt auch nicht sofort, wenn sie mal kurzfristig etwas Feuchtigkeit ab bekommt. Bei Möglichkeit etwas lüften und dann passt das.
 
[QUOTE="Alpinum, post: 16325215, member:

Warum? Wäre ein leichtes Tarp nicht praktischer bei Deinem Einsatzgebiet.
Biwaksäcke sind nur in wenigen Bereichen wirklich sinnvoll. Ein Tarp bietet bei Regen etwa 1000 x mehr Komfort und ist vielseitiger einsetzbar.
[/QUOTE]

Es kommt eben auf das Einsatzgebiet an. Ich möchte mich auf einer kommenden Tour gegen Mücken schützen und nicht gegen Regen. Ein Bivy mit Moskitonetz im Gesichtsbereich ist daher angesagt. Wenn es nass werden soll ist ein Tarp notwendig.
Es gibt wasserdichte Bivys mit denen man sich ne ganze Nacht in den Regen legen kann ohne nass zu werden. Da würde ich aber ein Tarp oder Tarptent vorziehen ?.
 
Dieses Bivy von MLD hatte ich Mal gebraucht gekauft und ist eines meiner Lieblingsteile.
Sowas suche ich, jedoch in einer etwas günstigeren Version ohne Cuben...

IMG_20180520_072927.jpg


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Schon klar, ich habe ein wasserdichtes Bivy (Montbell Breeze Dry Tec UL) und weil ich es eben auch entsprechend benutze weiss ich, wie ungemütlich eine Fahrt durch den Regen mit anschliessendem Bivy im Sack ist. Auch wie das bei 4 aufeinanderfolgenden Tagen ist.
Wie machst du das dann mit der Isomatte, dass die nicht nass wird? Oder isoliert die dann auch weiterhin gut im nassen Zustand?
 
Naja nimmst keine Schaummatte sondern zum aufpusten. Die Luft isoliert. Ansonsten liegste ja drauf mit Schlafsack/Bivi, da bleibt ja nicht viel was nass werden kann. ?
 
? ne Bauplane ist das nicht gerade aber egal.
So ein pyramid net Tarp order bug net hab ich aber das ist nicht das was ich meine. Ich finde es angenehm wenn es geschlossen ist, also mit Boden. Bin hauptsächlich im Mittelgebirge unterwegs und in den warmen Monaten haben die Zecken wieder Auslauf. Die mag ich nicht und deshalb fällt solch ein Bug net raus!

Eigentlich suche ich sowas wie ich habe, in günstig. Schön weit geschnitten damit die Isomatte mit rein passt und man sich nicht beengt fühlt und alles luftig bleibt. Dazu ein großes Moskitonetz über den Oberkörper welches man hoch spannen kann. Regenschutz muss dieses Teil nicht bieten.
 
Also der Bezugstoff der selbstaufblasenden Matten von TAR, die ich aber schon seit Jahren nicht mehr nutze, hat immer deutlich Wasser gezogen. Wind + Wasser im Stoff = kalt. Liegst ja quasi in ner Pfütze. Die haben dann auch mehr als 5 Minuten gebraucht, bis sie wieder richtig trocken waren. Abwischen reichte da definitiv nicht. Teilweise über 24 Stunden!

Der Stoff der Neoairs ist da Gott sei Dank nicht mehr ganz so extrem.

Und nen Bivi der eine 63cm breite Matte aufnimmt ohne 500g zu wiegen oder 250€ zu kosten darf gerne empfohlen werden, bin ich immer dran interessiert. Allerdings müssten meine Penntüte und ich bitte auch noch rein passen dann. ?
 
Tja und unsere Erfahrungen sind eben genau umgekehrt. Bei gleicher Füllmenge und angeblich 850cuin loftet der hydrophobe quasi null während der normale wie mit Luftkissen ausgepolstert dasteht.
Und das sowohl nach dem Auspacken des nagelneuen Quilts und dann auch nach einer Nacht im Zelt auf klatschnasser Wiese = hohe Luftfeuchtigkeit im Zelt. Das ganze übrigens bereits nach dem zweiten hydrophoben Cumulus Quilt, wobei der zweite noch schlimmer als der erste ist.

Und jetzt? Du stellst meine ERFAHRUNG stets als Lügengebilde dar, und gibst dann vor voll der tausend Jahre erfahrene Outdoorhecht zu sein. Ist in meinen Augen ebenfalls unglaubwürdig :ka:
 
[QUOTE="Alpinum, post: 16325215, member:

Warum? Wäre ein leichtes Tarp nicht praktischer bei Deinem Einsatzgebiet.
Biwaksäcke sind nur in wenigen Bereichen wirklich sinnvoll. Ein Tarp bietet bei Regen etwa 1000 x mehr Komfort und ist vielseitiger einsetzbar.

Es kommt eben auf das Einsatzgebiet an. Ich möchte mich auf einer kommenden Tour gegen Mücken schützen und nicht gegen Regen. Ein Bivy mit Moskitonetz im Gesichtsbereich ist daher angesagt. Wenn es nass werden soll ist ein Tarp notwendig.
Es gibt wasserdichte Bivys mit denen man sich ne ganze Nacht in den Regen legen kann ohne nass zu werden. Da würde ich aber ein Tarp oder Tarptent vorziehen ?.
[/QUOTE]

Ein Zelt wie z.b. das MSR Hubba würde doch alle Varianten erfüllen. Der Fast & Light Aufbau ist vergleichbar mitm Tarp, nur das Innenzelt wäre vergleichbar mitm moskitonetz und der normale Aufbau (mesh+flysheet) dann als vollwertiges Zelt.
 
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