26.06.2011 12:00 Experimentix Karwendel - Monte Grappa bis 08.07.2011
... eigentlich kein richtiger Cross, aber irgendwie doch.
Nach den größtenteils eher reiseradligen Start-Of-Season-Trips durch Süditalien und die Türkei sollten im Juni endlich mal ein paar richtige Trails her. Und weil ich in den Alpen schon ziemlich viel kenne, wird die Routenwahl hier irgendwie immer ungewöhnlicher. Der "Experimentix" war eigentlich kein richtiger Alpencross, immerhin wurde er unterbrochen von einer Klettertour am Langkofel, einem Sella-Ronda-Bike-Day mit tausenden Rennradlern, einem kurzen Zwischentrip zurück nach Österreich auf ein schnelles Dinner, und noch ein paar anderen seltsamen Dingen die mit dem Bike nix zu tun haben. Ich hatte auch gar keine Kamera dabei, drum gibts keine Fotodokumente. Aber ein paar der eher ungewöhnlichen Trails sind es doch wert, hier mal kurz erwähnt zu werden. Nachfahren empfohlen!
Tölzer Hütte Trail:
Start am Tegernsee, rüber zum Sylvenstein und gleich rauf auf die Tölzer Hütte, etwa 300hm Schieben am Ende. Wirtsleute nett, aber Mountainbikes scheinen dort eher nicht so gefragt. Essen und ein Bett bekomm ich trotzdem und ob das radeln hier explizit verboten ist, konnte mir keiner sagen. Ich wollt's auch nicht wirklich hören
.
Der 239er von der Tölzer Hütte hinab ins Rißtal ist jedenfalls ein wunderschöner S2-Trail, bei dem man fast eintausend Höhenmeter ohne Probleme und mit großem Genuss vertilgen kann. Oben ein paar erdige und enge Spitzkehren, weiter unten dann ein bisserl felsig, später genialer Flow im Wald. Unter der Woche an einem frühen Junimorgen stört man auch garantiert keine Wanderer. August- und Septemberwochenenden sind für Experimente im Karwendel wohl eher ungeeignet.
Timmelsjoch-Trail:
Weiter übers Karwendelhaus, Leutasch, Katzenmoostrail (mittlerweile auch mit Verbotsschild versehen... seufz...) nach Telfs und per S-Bahn und Bus problemlos und schnell nach Obergurgl. Die letzten Höhenmeter aufs Timmelsjoch werden natürlich geradelt und der E5 nach Süden ist die Belohnung dafür. Oben gibts zwar mal 150hm S4-S5 zum bergabtragen, aber der Rest macht einfach SPASS!
Spronserjoch-Trail:
Auf Timmelsjoch folgt normalerweise das Eisjöchl... oder man hält sich ein Stück weiter östlich und nimmt statt dessen das "Spronserjoch". Der Trageaufwand ist eher geringer und die Abfahrt VIEL besser. Glaube bis Meran sinds an die 2000hm Trail, erst schwer, dann schön, dann holprig, dann wieder schön, dann waalwegig, einfach toll.
Col Becher-Trail:
Weiter zu einem erstklassigen Geheimtipp an der Marmolada: Von Arabba rauf auf die Porta Vescovo, ein kurzes Stück den Bindelweg anreiten, dann links steilserpentinig talwärts stürzen zum Fedajasee und runter nach Malga Ciapela. Ab hier sacksteil aber mit Mörderwadeln fahrbar hinauf zum absolut unbekannten "Col Becher" und über ein schmalwiesiges Sahneschnitterl von einem Ewigkeitstrail hinab nach Falcade. Im Netz hatte ich nix über diesen Übergang gefunden... umso besser war das Ergebnis. So gut, dass ich ein paar Wochen später mit ein paar Freunden gleich nochmal rüber bin. Dann gibts auch Buidls dazu.
Monte Grappa:
Finish dann über bekanntere Wege an der Pala nach Feltre, rauf auf den Monte Grappa, runter über einen der Traumtrails nach Bassano, rein in den Zug, ab nach Hause, aus, ende, cool war's.
... eigentlich kein richtiger Cross, aber irgendwie doch.
Nach den größtenteils eher reiseradligen Start-Of-Season-Trips durch Süditalien und die Türkei sollten im Juni endlich mal ein paar richtige Trails her. Und weil ich in den Alpen schon ziemlich viel kenne, wird die Routenwahl hier irgendwie immer ungewöhnlicher. Der "Experimentix" war eigentlich kein richtiger Alpencross, immerhin wurde er unterbrochen von einer Klettertour am Langkofel, einem Sella-Ronda-Bike-Day mit tausenden Rennradlern, einem kurzen Zwischentrip zurück nach Österreich auf ein schnelles Dinner, und noch ein paar anderen seltsamen Dingen die mit dem Bike nix zu tun haben. Ich hatte auch gar keine Kamera dabei, drum gibts keine Fotodokumente. Aber ein paar der eher ungewöhnlichen Trails sind es doch wert, hier mal kurz erwähnt zu werden. Nachfahren empfohlen!
Tölzer Hütte Trail:
Start am Tegernsee, rüber zum Sylvenstein und gleich rauf auf die Tölzer Hütte, etwa 300hm Schieben am Ende. Wirtsleute nett, aber Mountainbikes scheinen dort eher nicht so gefragt. Essen und ein Bett bekomm ich trotzdem und ob das radeln hier explizit verboten ist, konnte mir keiner sagen. Ich wollt's auch nicht wirklich hören

Der 239er von der Tölzer Hütte hinab ins Rißtal ist jedenfalls ein wunderschöner S2-Trail, bei dem man fast eintausend Höhenmeter ohne Probleme und mit großem Genuss vertilgen kann. Oben ein paar erdige und enge Spitzkehren, weiter unten dann ein bisserl felsig, später genialer Flow im Wald. Unter der Woche an einem frühen Junimorgen stört man auch garantiert keine Wanderer. August- und Septemberwochenenden sind für Experimente im Karwendel wohl eher ungeeignet.
Timmelsjoch-Trail:
Weiter übers Karwendelhaus, Leutasch, Katzenmoostrail (mittlerweile auch mit Verbotsschild versehen... seufz...) nach Telfs und per S-Bahn und Bus problemlos und schnell nach Obergurgl. Die letzten Höhenmeter aufs Timmelsjoch werden natürlich geradelt und der E5 nach Süden ist die Belohnung dafür. Oben gibts zwar mal 150hm S4-S5 zum bergabtragen, aber der Rest macht einfach SPASS!
Spronserjoch-Trail:
Auf Timmelsjoch folgt normalerweise das Eisjöchl... oder man hält sich ein Stück weiter östlich und nimmt statt dessen das "Spronserjoch". Der Trageaufwand ist eher geringer und die Abfahrt VIEL besser. Glaube bis Meran sinds an die 2000hm Trail, erst schwer, dann schön, dann holprig, dann wieder schön, dann waalwegig, einfach toll.
Col Becher-Trail:
Weiter zu einem erstklassigen Geheimtipp an der Marmolada: Von Arabba rauf auf die Porta Vescovo, ein kurzes Stück den Bindelweg anreiten, dann links steilserpentinig talwärts stürzen zum Fedajasee und runter nach Malga Ciapela. Ab hier sacksteil aber mit Mörderwadeln fahrbar hinauf zum absolut unbekannten "Col Becher" und über ein schmalwiesiges Sahneschnitterl von einem Ewigkeitstrail hinab nach Falcade. Im Netz hatte ich nix über diesen Übergang gefunden... umso besser war das Ergebnis. So gut, dass ich ein paar Wochen später mit ein paar Freunden gleich nochmal rüber bin. Dann gibts auch Buidls dazu.
Monte Grappa:
Finish dann über bekanntere Wege an der Pala nach Feltre, rauf auf den Monte Grappa, runter über einen der Traumtrails nach Bassano, rein in den Zug, ab nach Hause, aus, ende, cool war's.
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