Hallo Zusammen!
Vielleicht könnt Ihr mir bei ein paar Fragen helfen.
Nachdem ich bei Youtube an Videos zu mtb Restaurationen hängen geblieben bin habe ich mir ein 25 € Rad bei Kleinanzeigen besorgt und ein Lockdown Projekt gestartet.
Über das Rad konnte ich rausfinden, dass es ein Troger Latemar von ca 1991/92 ist. Im Internet habe ich ein paar allgemeine Informationen zu Troger Bikes gefunden, aber leider kein Katalogbild, was mich gefreut hätte.
Alle Teile sind, soweit ich das als Laie beurteilen kann noch Original - Exage 500 LX.
Als ich das Rad geholt habe war es fahruntauglich und nichts daran ging, weder bremsen, noch Schaltung noch irgendwas. Mit Hilfe einiger Forenbeiträge hier, YT Videos usw hab ich das Rad dann komplett zerlegt, ziemlich kleinlich gereinigt, teile in Essig eingelegt, mit Topfreinigern geschrubbt, Räder zentriert etc. und wieder zusammengebaut.
Die einzigen Teile die jetzt neu sind, sind Kabel innen und aussen und die Kette. Der Sattel wurde gegen einen ebenfalls alten aus dem Keller getauscht. Alles andere wurde nur wieder gangbar gemacht.
Tatsächlich bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden und habe schon eine erste klitzekleine Ausfahrt gemacht.
ABER, es gibt noch kleinere Probleme bei denen ich Euch um Hilfe oder eine Einschätzung bitte:
1) Ich bekomme es bisher nicht hin den Umwerfer richtig einzustellen. Ist das generell eher ein Hexenwerk? Die Kette springt beim schalten auf das kleinste Kettenblatt einfach nicht runter, sondern bleibt auf dem mittleren Blatt, auch dann, wenn der Umwerfer soweit nach Innen verstellt wird, dass es schlicht nicht weiter geht. Hat hier jemand einen Tipp?
2) Bei der ersten Ausfahrt musste ich feststellen, dass das mittlere Kettenblatt (Biopace oval, SG B38) soweit runter ist, dass die Kette bei festerem Tritt über die Zähne rutscht. Nun habe ich ca. 3 Wochen lang regelmäßig Ebay und die Kleinanzeigen gecheckt, aber finde für einen Preis, der den des Rades übersteigt nur wenige SG B38 Kettenblätter, die zudem auch alle genau so räudig aussehen wie das, das ich bereits habe und eher nicht nach Verbesserung.
Meine Fragen daher:
Hat Jemand ein Herz für mich und das Troger und ein SG B38 Kettenblatt über, das noch ein paar mehr Kilometer hält? Darf natürlich was kosten. Allerdings sehe ich für 30 € komplette Räder bei den Kleinanzeigen mit gleicher Biopace Kurbel und vergleichbarer Ausstattung und da fühle ich mich fast genötigt direkt ein neues Projekt zu starten
Wäre es sonst eine (Not) Möglichkeit vorne auf 1 fach umzustellen indem man das große Kettenblatt auf die Innenseite der Kettenblatthalterung verlegt, dahin wo das mittlere eigentlich befestigt ist? Das Rad wird nur zum hin und her fahren in der Stadt benutzt und muss keine harte Arbeit leisten.
3) Ich habe auch die Pedale zerlegt, alles gereinigt, neu gefettet und den Käfig lackiert. Nach dem Zusammensetzen ist mir ausfgefallen, dass an der Innenseite Fett austritt. Beim zerlegen war weder links noch rechts eine Dichtung. Hat die sich im früheren Leben evtl aufgelöst? Konnte leider keine Zeichnung der Pedale (auf dem Käfig steht A 91 und VP 336S) im Netz finden, vielleicht weiß das ja jemand. Funktionieren tun sie nach dem ersten Test gut.
So, danke für die Zeit und das Interesse an meinem ellenlangen Text! Ich packe noch ein paar Fotos dazu und freue mich über jeden helfenden Hinweis!
Beste Grüße!
Vielleicht könnt Ihr mir bei ein paar Fragen helfen.
Nachdem ich bei Youtube an Videos zu mtb Restaurationen hängen geblieben bin habe ich mir ein 25 € Rad bei Kleinanzeigen besorgt und ein Lockdown Projekt gestartet.
Über das Rad konnte ich rausfinden, dass es ein Troger Latemar von ca 1991/92 ist. Im Internet habe ich ein paar allgemeine Informationen zu Troger Bikes gefunden, aber leider kein Katalogbild, was mich gefreut hätte.
Alle Teile sind, soweit ich das als Laie beurteilen kann noch Original - Exage 500 LX.
Als ich das Rad geholt habe war es fahruntauglich und nichts daran ging, weder bremsen, noch Schaltung noch irgendwas. Mit Hilfe einiger Forenbeiträge hier, YT Videos usw hab ich das Rad dann komplett zerlegt, ziemlich kleinlich gereinigt, teile in Essig eingelegt, mit Topfreinigern geschrubbt, Räder zentriert etc. und wieder zusammengebaut.
Die einzigen Teile die jetzt neu sind, sind Kabel innen und aussen und die Kette. Der Sattel wurde gegen einen ebenfalls alten aus dem Keller getauscht. Alles andere wurde nur wieder gangbar gemacht.
Tatsächlich bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden und habe schon eine erste klitzekleine Ausfahrt gemacht.
ABER, es gibt noch kleinere Probleme bei denen ich Euch um Hilfe oder eine Einschätzung bitte:
1) Ich bekomme es bisher nicht hin den Umwerfer richtig einzustellen. Ist das generell eher ein Hexenwerk? Die Kette springt beim schalten auf das kleinste Kettenblatt einfach nicht runter, sondern bleibt auf dem mittleren Blatt, auch dann, wenn der Umwerfer soweit nach Innen verstellt wird, dass es schlicht nicht weiter geht. Hat hier jemand einen Tipp?
2) Bei der ersten Ausfahrt musste ich feststellen, dass das mittlere Kettenblatt (Biopace oval, SG B38) soweit runter ist, dass die Kette bei festerem Tritt über die Zähne rutscht. Nun habe ich ca. 3 Wochen lang regelmäßig Ebay und die Kleinanzeigen gecheckt, aber finde für einen Preis, der den des Rades übersteigt nur wenige SG B38 Kettenblätter, die zudem auch alle genau so räudig aussehen wie das, das ich bereits habe und eher nicht nach Verbesserung.
Meine Fragen daher:
Hat Jemand ein Herz für mich und das Troger und ein SG B38 Kettenblatt über, das noch ein paar mehr Kilometer hält? Darf natürlich was kosten. Allerdings sehe ich für 30 € komplette Räder bei den Kleinanzeigen mit gleicher Biopace Kurbel und vergleichbarer Ausstattung und da fühle ich mich fast genötigt direkt ein neues Projekt zu starten

Wäre es sonst eine (Not) Möglichkeit vorne auf 1 fach umzustellen indem man das große Kettenblatt auf die Innenseite der Kettenblatthalterung verlegt, dahin wo das mittlere eigentlich befestigt ist? Das Rad wird nur zum hin und her fahren in der Stadt benutzt und muss keine harte Arbeit leisten.
3) Ich habe auch die Pedale zerlegt, alles gereinigt, neu gefettet und den Käfig lackiert. Nach dem Zusammensetzen ist mir ausfgefallen, dass an der Innenseite Fett austritt. Beim zerlegen war weder links noch rechts eine Dichtung. Hat die sich im früheren Leben evtl aufgelöst? Konnte leider keine Zeichnung der Pedale (auf dem Käfig steht A 91 und VP 336S) im Netz finden, vielleicht weiß das ja jemand. Funktionieren tun sie nach dem ersten Test gut.
So, danke für die Zeit und das Interesse an meinem ellenlangen Text! Ich packe noch ein paar Fotos dazu und freue mich über jeden helfenden Hinweis!
Beste Grüße!
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