MTB-News.de

XCO World Cup #7 – Méribel, Herren
Hardtail gegen Fully, Manuel Fumic in Top5

Im französischem Méribel fand heute der letzte Worldcup im Jahr 2014 statt. Die technisch schwierige Strecke verlangte den Fahrern alles ab und viele wechselten aufgrund der schweren Strecke aufs Fully. So auch der Deutsche Manuel Fumic der ein tolles Rennen ablieferte und in den Top 3 landete. Der Gesamtsieg des World Cups 2014 ging an den Franzosen Julien Absalon.

Vollständigen Artikel lesen …
# Manuel Fumic landet auf Rang 3

Julien Absalon hätte heute vor Heimpublikum seinen 30sten World Cup Sieg holen können, doch mit Nino Schurter hatte er einen starken Konkurrenten der dies selbstverständlich verhindern wollte. Bei einem Sieg von Nino Schurter reichte Julien Absalon ein Top 25 Resultat um den Gesamtsieg zu gewinnen, was gleichzeitig auch sein Hauptziel am heutigen Tage war. Wie er nach dem Rennen selbst sagte wäre er überall ansonsten auf der Welt defensiv gefahren um keinen Defekt zu riskieren. In Frankreich vor tausenden Fans konnte er das aber nicht machen und dementsprechend stand er vor dem Rennen unter Druck, um seinen Fans eine tolle Show zu bieten. Das tat er auch und über das gesamte Rennen lieferte er sich ein tolles Duell – doch etwa nicht mit Nino Schurter sondern mit Manuel Fumic. Doch von vorne:

Wie man es von Schurter gewöhnt ist, schlug er gleich nach dem Start ein sehr hohes Tempo an, um seine Konkurrenten, allen voran Julien Absalon, unter Druck zu setzen und sie unter Zugzwang zu setzen. Absalon reihte sich an 7. Position ein und war nicht weit zurück, doch in den technischen Passagen hatte Absalon auf dem Hardtail sichtbare Nachteile gegenüber der Konkurrenz. Sehr viele Topfahrer setzen auf der Strecke auf das Fully, sogar eingefleischte Hardtailsfans wie Manuel Fumic.

# Julien Absalon auf dem Hardtail.
# Besonders bergauf kam man in technischen Positionen besser voran.

Bereits nach der zweiten Runde lag Schurter mit 27 Sekunden Führung und diesen Vorsprung verwaltete er sicher bis ins Ziel. Dahinter kam es zum unerwarteten Duell zwischen dem Deutschen Manuel Fumic und Julien Absalon. Berghoch war Absalon stärker, doch bergab holte Manuel Fumic immer wieder auf und oft überholte er den Doppelolympiasieger sogar. Gerade in den technischen Sektionen bergauf rollte das Fully flüssiger über Hindernisse und immer wieder konnte Fumic Boden gutmachen.

Hinten den beiden bildete sich eine größere Verfolgergruppe mit Moritz Milatz, Lukas und Mathias Flückiger, Danciel McConnell, Antonio Hermida und dem stark fahrenden Gerhard Kerschbaumer. Die beiden anderen Franzosen, die Ambitionen auf ein Podiumsplatz gehabt hätte, wurden durch Defekt aufgehalten. Stephane Tempier hatte einen Kettenriss zu beklagen, Maxime Marotte einen Doppelplatzfuß.

In der letzten Runde drückte Absalon richtig aufs Gaspedal und nach dem langen Anstieg vor dem Downhill hatte er ca. 15 Sekunden Vorsprung auf Manuel Fumic herausfahren können, der noch von Lukas Flückiger bedrängt wurde, der lediglich 10 Sekunden hinter ihm in die letzte Abfahrt ging. Bis zum Ziel ließ sich Manuel Fumic aber keine Zeit mehr abnehmen was einen starken dritten Platz beim World Cup Finalehinter den beiden Giganten Nino Schurter und Julien Absalon, bedeutete.

# Nino Schurter - War heute wieder eine Klasse für sich.

Moritz Milatz landete auf Rang 12, Markus Bauer auf Rang 21, Markus Schulte-Lünzum auf Rang 30 und Simon Stiebjahn auf Rang 44.

Im Gesamtklassement verbesserte sich Manuel Fumic durch seinen dritten Platz noch auf den vierten Platz, während der Sieg souverän an Julien Absalon ging.

# Gesamtsieger und Tagessieger
# Ceremony Herren
Die mobile Version verlassen