# Manfreds X1 im „E1-Aufbau“ mit 160mm Gabel.
Die beiden Modelle X1 und E1 650B werden äußerlich sehr ähnlich sein, aber durch andere Dämpfer, Wippe und Geometrie auf den AllMountain- bzw. Enduro-Einsatz ausgerichtet sein. Das X1 wird mit 150mm Federweg als AllMountain, das E1 mit 170mm als Enduro offeriert.
Rotwild R X1 27,5″ 2014
Der Hinterbau des X1 bietet – keine große Überraschung für ein AM-Bike – 150mm Federweg . In der Serie kommt es mit Fox 32 mit ebenfalls 150mm. Neben dem Federweg soll das Rad sich natürlich dank der größeren Laufrädern für ruppigere Strecken eignen: „Die neuen 27,5″ Laufräder finde ich (obwohl ich natürlich auch mit 26″ glücklich geblieben wäre) eine wirklich gute Weiterentwicklung, da ist das Bessere eben des Guten Feind. Im Alltag merke ich davon keinerlei Nachteile, da die Räder weder signifikant schwerer noch instabiler sind, dafür aber deutlich die Vorteile: Laufruhe und Achshöhe geben mehr Selbstbewusstsein, wenn es darum geht, in verblockte Stellen reinzudonnern. Ich bin hier beim Rennen so dermaßen in Steinfelder reingeknallt, das hätte ich mich mit 26″ selbst mit mehr Federweg nicht getraut,“ erklärt Manfred die Vorteile der 650B-Räder.
#Manfreds X1 geht – bedingt durch den Aufbau mit Fox34 – schon in Richtung E1. Tatsächlich werden die Räder viel gemein haben.
Geodaten Rotwild R X 1 27,5″ 2014 – Größe M
Oberrohr 580
Kettenstreben 423
Innenlagerhöhe 342
Standover 733
Reach 419
# Schlichtes Rahmendesign, wie wir es von Rotwild kennen. Neu sind hingegen: Mehr Federweg, kürzere Kettenstreben trotz 27,5″-Rädern.
Sonstige Features
- 150mm vorne und hinten, Fox 32
- asymetrisches Steuerrohr
- Einteiliges Oberrohr mit unten liegendem Gusses – folgt dem natürlichen Kraftverlauf
- Steiler Sitzwinkel für Rotwild typische Bergauf-Performance – absenkbare Gabel wird so unnötig
# DSC02744
Der Aufbau auf den Bildern entspricht derweil nicht der Serie, hier handelt es sich um Manfreds persönlichen Sponsoren-Mix: DT Swiss Spline M1700 650B Laufräder, Shimano XTR-Schaltung und XT-Bremsen und ein Syntace Cockpit komplettieren das Setup. Genau wie an den meisten anderen Rotwild Bikes auch setzt man auf Shimanos Direct Mount Schaltwerkmontage, um das Heck schmaler und das Gesamtpaket leichter zu machen.
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Damit das Rad nicht vor lauter Laufruhe träge wird, hat man versucht die Kettenstreben kurz zu halten. Logischerweise ist der Umwerfer deshalb auch nach Low Direct Mount Standard angeschraubt, anders käme es zu ernsten Platzproblemen beim Einfedern.
#Manfred beim Prolog in Riva – Foto credit: Bause
„Schon nach den Erfahrungen mit dem Rotwild 140mm 29er wusste ich um das Potential der größeren Räder, allerdings gab es da eben noch einige Haken: Erstens: Solch große Laufräder leicht und steif zu bauen. Zweitens: Das ganze mit Enduro-Federweg und einer vernünftigen Geometrie kombinieren. Meine daraus resultierenden Erwartungen an 650B sind noch übertroffen worden. Nach einigen Erfahrungen mit unseren Rädern bin ich voller Fan dieser Größe.“
#Abstimmungsfahrt mit den Technikern von Fox und Rotwild.
Rotwild R E1 27,5″ 2014
In ganz ähnlicher Optik werden wir auf der Eurobike das serienmäßige Rotwild R E1 650B präsentiert bekommen: „Die Weiterentwicklung unseres E 1 650b mit noch kürzeren Kettenstreben und mehr Federweg! Das wird ein spaßiges 170mm Rad, böse schnell und satt! Eine Version kommt mit Float X Dämpfer. Das wird dann die Enduro Waffe, wie ich Sie am Gardasee gefahren bin – allerdings hatte ich da noch nicht die geile Abstimmung, die wir jetzt haben. Waren nämlich letzte Woche mit Fox in der Schweiz abstimmen. Was für eine Maschine – bin jetzt wirklich sehr happy,“ so Manfred.
# Unterschiedliche Wippen für E1 und X1 für 150 bzw. 170mm Federweg.
Geodaten Rotwild R E 1 27,5″ 2014 Größe M
Oberrohr 580
Kettenstreben 428
Innenlagerhöhe 350
Standover 748
Reach 418
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Sonstige Features:
- 170mm Federweg mit Fox 34
- asymetrisches Steuerrohr
- Einteiliges Oberrohr mit unten liegendem Gussets – folgt dem natürlichen Kraftverlauf
- Steiler Sitzwinkel für Rotwild typische Bergauf-Performance – absenkbare Gabel wird so unnötig
„Beim ersten Prototypen mit 445mm Kettenstreben litt die Fahrdynamik noch etwas unter den größeren Rädern, und die sollte natürlich erhalten bleiben! Das kann man vor allem über kurze Hinterbauten errteichen. Mit nur 423 und 428 mm sind wir kürzer als die meisten 26″ Räder und das Räder fahren sich sehr agil und wendig.
Dazu sind wir bei der Abstimmung der Hinterbauten progressiver geworden, um die besseren Überrolleigenschaften und die etwas höhere Trägheit der größeren Laufräder in Fahrdynamik zu übersetzten,“ so Manfred.
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Continental TrailKing 2,4″ 650B
Echtes Enduro-Fahren geht natürlich nur mit echten Enduro-Reifen, und da sah es in Sachen 27,5″ bisher düster für Continental-Fans aus. Das wird sich jedoch schon bald ändern, wie die dieses Fahrrad beweist: Montiert ist Continentals Rubber Queen in 2,4″, die auf dem englischsprachigen Markt als Trail King gelabelt wird. Genau diese Labels sehen wir hier, und zwar in einer Version mit Apex, die genau wie die Schwalbe Super Gravity Karkasse einen Kompromiss zwischen Durchschlagschutz und Gewicht finden soll.
# Continental TrailKing – auch bekannt als RubberQueen
In 650B sind diese Reifen dennoch keine echten Leichtgewichter und treiben das Gewicht des Komplettrades auf 14kg. Genauer gesagt liegt das Gewicht der Vorserien-Version, die erst vor zwei Wochen in Korbach gefertigt wurde, bei 1060g und damit ähnlich der SuperGravity-Reifen von Schwalbe.
41 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumLeider geht es hier nicht um Glauben, sondern nur ums Geld.
Das ist bisher die billigste Varinate uns das geld aus der Tasche zu ziehen.
Liest man dazu noch, dass die reifenhersteller bereits jetzt ankündigen, zukünftige Inovationen nur ab 650B aufwärt anzubieten, dann kommt mir die Galle hoch.
Naja, 26 Zoll sind 660mm - das liegt doch oberhalb von 650mm.
Erde an RetroRider:
Die Industrie hat sich weitgehend darauf geeinigt, das neue Mass 27.5 zu nennen. Kannst Du schön auf den Seitenwänden von Schwalbe sehen: Auf alten Produktionsstaffeln steht noch 650B, auf neuen 27.5. Zwar ist 27.5 auch nicht wirklich korrekt, aber das ist 29 auch nicht.
Du kannst Deinen peinlichen Endlos-Sermon, parallel, unabhängig vom vorgestellten Bike und bis zum Erbrechen in verschiedenen Threads dieses Forums durchexerziert, also zumindest in diesem Punkt abbrechen.
Noch besser: Fahr mal so ein Bike, dann weisst Du auch, worüber Du pausenlos abseierst. Und dann könnte ich Dich im Ansatz ernst nehmen. Deal?
Schwere Wahl. Geld aus dem Fenster werfen oder von dir nicht ernst genommen werden...
Mir war schon der Unterschied zu 29" nicht spektakulär genug. Ich bin mir ziemlich sicher, daß ein kleinerer Unterschied keinen größeren Unterschied macht.
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