MET Parachute MCR: Infos und Preise
Mit dem Aufkommen immer potenterer Enduro- und Trailbikes ist die Wahl des richtigen Helms gar nicht mehr so leicht. MET war mit dem Parachute hier ein echter Vorreiter. In der aktuellen Version verfügt dieser über einen magnetischen Verschluss, über den sich der Kinnbügel im Handumdrehen abbauen lässt. Aus dem Fullface-Helm wird so eine in anspruchsvollen Uphills wesentlich angenehmer zu tragende Halbschale. Der MET Parachute MCR wechselt für 350 € den Besitzer und ist in drei Größen sowie neun verschiedenen Designs erhältlich.
- Farben 9 verschiedene Designs
- Besonderheiten umrüstbar auf Halbschale über magnetischen Verschluss, 21 Belüftungsöffnungen, Mips-System, Boa-Verstellung, Fidlock-Verschluss
- Gewicht 840 g (Fullface) / 455 g (Halbschale, Größe M, Herstellerangabe)
- Zertifizierung ASTM 1952-15/2032-15
- Größen S (52/56 cm), M (56/58 cm), L (58/61 cm)
- www.met-helmets.com
- Preis 350 € (UVP)
Im Detail
Unter den MTB-Helmen ist der MET Parachute MCR die eierlegende Wollmilchsau. Möglich ist das dank des gemeinsam mit Fidlock entwickelten Magnetverschlusses am Kinnbügel. Um diesen abzunehmen, muss man lediglich die beiden Verschlüssel links und rechts drehen – schon tut sich ein großer Spalt auf. Anschließend kann man den Kinnbügel mit etwas Druck lösen und im Rucksack oder am Körper verstauen. Die Montage erfolgt umgekehrt und soll dank der automatisch zuschnappenden Magnete möglichst unkompliziert sein.


MET gibt an, mit dem Parachute MCR keine unnötigen Kompromisse eingegangen zu sein – es soll sich wirklich um zwei Helme in einem handeln, die jeder für sich eine gute Figur auf dem Trail machen. Das große Visier ist aus äußerst flexiblem Material und soll sich so beim Sturz schnell verformen können. Zudem ist es in der Höhe verstellbar, um etwa eine Goggle oder Sonnenbrille darunter zu verstauen. Die drei Größen kommen jeweils mit zwei verschieden dicken Wangenpolstern, die zum Austauschen oder Reinigen schnell entfernt werden können.


Für den korrekten Sitz ist ein Boa-System zuständig, das über ein Drehrädchen verfügt. Der Kinnbügel hingegen wird mit einem weiteren magnetischen Fidlock-Verschluss gesichert. Natürlich ist auch ein Mips-System an Bord, das heutzutage in keinem modernen Helm fehlen darf und die Rotationsenergie auf den Kopf reduzieren soll. Sowohl die Helmschale als auch der Kinnbügel erfüllen die ASTM 1952-Downhill-Norm.


Für Transparenz: Beiträge in unserer Rubrik „Vorgestellt!“ werden von MTB-News erstellt, aber ihre Produktion wird vom Hersteller bezahlt. Deshalb sind sie eindeutig als Anzeige gekennzeichnet. Dennoch steckt in den Bildern und den Texten die Erfahrung der Redaktion, die auf diese Weise mitfinanziert wird. Das ermöglicht auch die Produktion der ganzen Vielfalt unabhängig produzierter Tests, Ausprobiert- und Service-Artikel. Vorgestellt!-Beiträge, die vor dem 15. April 2021 veröffentlicht wurden, sind unabhängig redaktionell erstellt.
31 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumÄhm...
Mich hätte interessiert, wie gut der Verschluß funktioniert. Bzw ihr es empfunden habt.
Ach komm.
Ist ne Anzeige, bleibt ne Anzeige, Anzeige ist raus, Anzeige hat bezahlt. Da schreibt man doch nix NegativesSo naiv bist du nicht.
Aber hier; meine Erfahrung von der Anprobe: hakelig, hat mir nicht gefallen. Leatt System auch hakelig, aber hat mir besser gepasst.
Hakelig ist der richtige Ausdruck für den Mechanismus.
Nach einem heftigen Sturz brauchte ich einen neuen Helm und hab mir den Parachute auf Empfehlung gekauft. Wenn man den Helm nicht andauernd auf und absetzt, ist es hakelig. Aber das geht zugunsten der Qualität und der Passform. Der Helm ist leicht und sitzt verdammt gut. Man kann auch gern Fullface den Berg rauf fahren, der Helm ist gut belüftet.
Ich habe den Helm gerade zum anprobieren hier. Ansich passt er sehr gut und rutscht auch nicht herum. Allerdings berührt mein Kinn, wenn ich mit der Hand mit etwas Druck gegen das Kinnteil drücke, das Kinnteil.
Ist das bei euch bei dem Helm auch so, oder passt mein Schädel nur nicht in den Helm? ;-)
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