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DT Swiss D 232 Variostütze
Leichte XC-Sattelstütze für geringeres Budget?

DT Swiss präsentiert eine neue absenkbare Sattelstütze für den Cross Country-Einsatz: Das neue Schwestermodell der zu Beginn dieses Jahres vorgestellten Sattelstütze D 232 One basiert auf einer Aluminiumkonstruktion und ist damit für den kleineren Geldbeutel konzipiert – im Vergleich zum bestehenden Carbon-Modell D 232 One. Die Aluminium-Version bietet dieselbe Upside-Down-Funktionsweise wie die D 232 One und mit 60 Millimeter Hub genauso viel Spielraum beim Einfahren der Stütze.

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DT Swiss D 232: Infos und Preise

Es war schon eine kleine Revolution im Bereich der absenkbaren Sattelstützen, als sich zu Beginn des Jahres DT Swiss mit einer Upside-Down-Variante einer versenkbaren Sattelstütze auf den Markt wagte. Vielmehr noch konnte sich DT Swiss dank einer sehr leichten Konstruktion mit nur 369 Gramm bei einem Durchmesser von 30,9 Millimeter an die Spitze der führenden Variostützen im Cross-Country-Bereich setzen. Denn mit einem Hub von lediglich 60 Millimeter wurde die Sattelstütze im Wesentlichen für den Einsatz im Cross Country- und Marathon-Bereich konzipiert und konnte in einem ersten Test damals durchaus überzeugen.

Mit einem Preis von rund 500 Euro (UVP) richtete sich das neue Sattelstützenmodell der eidgenössischen Komponentenschmiede vor allem an den High-End-Kunden mit größerem Portemonnaie. Nun folgt eine leicht modifizierte Version des D 232 One-Modells, welches mit 335 Euro (UVP) wesentlich günstiger ist, aber gleichzeitig nur 50 Gramm Mehrgewicht auf die Waage bringen soll. Die neue D 232-Sattelstütze besteht im Gegensatz zum High-End-Modell D 232 One mehrheitlich aus Aluminium und nicht aus Carbon, erbt aber die Konstruktion von der bestehenden Version des D 232 One-Modells.

Preis 335 € (UVP)

# Die neue Aluminium-Version der Upside-Down-Sattelstütze von DT Swiss bietet dieselben Funktionalitäten wie das High-End-Modell mit Carbon-Chassis - Die neue Version wiegt zwar 50 Gramm mehr als das Carbon-Modell, kostet jedoch 165 Euro weniger
# Wie auch das Top-Modell D 232 One bietet die Aluminium-Version 60 Millimeter Hub - Insbesondere im Cross-Country-Bereich, wo viele Fahrerinnen und Fahrer bei welligen Passagen einen geringeren Hub einer Sattelstütze bervozugen, soll die Stütze eingesetzt werden
# Die Sattelstütze wird in zwei verschiedenen Größen erhältlich sein - Neben den Durchmessern 27,2 mm und 30,9 mm ist es jedoch zusätzlich möglich mittels einer Reduzierhülse die Sattelstütze auch in 31,6 mm umfassenden Sattelrohren zu verbauen

Konkret soll die Aluminium-Variante neben ihrem geringen Gewicht vor allem durch eine hohe Funktionalität und geringen Wartungsaufwand überzeugen. Wie das D 232 One-Modell arbeitet die Aluminiumversion komplett mechanisch: Herzstück der Stützen sind mehrere kleine Kugeln, die durch Betätigen des Remote-Hebels und das anschließende Auslösen einer Feder im Inneren der Stütze in vorgesehene Öffnungen gleiten. Dadurch kann der Kopf der Sattelstütze über den fixierten unteren Teil der Stütze ein- oder ausfahren. Beim Ausfahren befördert die Spannung der Feder im Inneren der Stütze den Kopf von der niedrigeren Position in die Ausgangsposition.

Der geringe Wartungsaufwand der Stütze ergibt sich laut DT Swiss insbesondere durch die Umsetzung des „Release and Grease“-Ansatzes, der auch in den Naben des Komponentenherstellers zur Anwendung kommt. Mit einfachen Handgriffen kann die Verschlussmutter des Gleitrohrs geöffnet und der Kopf der Sattelstütze ausgebaut werden. Zusätzlich soll das Montieren und Demontieren des Seilzuges am unteren Ende der Stütze dank eines speziellen Aufhänge-Mechanismus äußerst einfach möglich sein. Weitere Details zur Konstruktion der Upside-Down-Sattelstütze von DT Swiss findet ihr hier.

# Die Funktionsweise des Aluminiummodells gleicht der Variante mit Carbon - Ein mechanisches Zugseil verbindet den Remote-Hebel am Lenker mit einer Feder im Inneren der Stütze
# Kleine Kugeln werden durch das Betätigen des Remote-Hebels und das anschließende Auslösen der Feder in bestimmte Einkerbungen gedrückt, sodass der obere Teil des Sattelstütze über das untere Rohr gleiten kann - Beim Ausfedern drückt die Spannung der Feder den Kopf der Stütze wieder nach oben
# Dank eines "Quick-Release"-Anschlusses soll der Wechsel des Zugseils der Stütze äußerst leicht möglich sein
# Darüber hinaus kann die Sattelstütze durch einfaches Aufdrehen des Verschlusses geöffnet und gewartet werden

Was haltet ihr von der günstigeren Version der Upside-Down-Sattelstütze?

Infos und Bilder: Pressemitteilung DT Swiss
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