Monstergravel - let's call it "Trekking"

So ähnlich hab ich das auch an meinem "Trekkingrad". Ich fahre ebenfalls eine e*thirteen Kassette mit 9-46.
Auf 11-Fach.
Da ich bergab eher nicht so der Mittretende bin, reicht mir aber auch bei 29x2.4 Bereifung ein 32er Kettenblatt.
 

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Re: Monstergravel - let's call it "Trekking"
Stimmt, die wär was. Bin ich auf der Eurobike Testpedaliert. Geiles Ding.
Aber halt auch noch teurer als eine e*thirteen und braucht eine proprietäre Kassette.
 
Der Ritzelrechner gibt mir bei 32 auf 11 Zähne bei 90er Kadenz mit 29/54-622 Schlappen eine Geschwindigkeit von 36,3 km/h. Selbst mit Thunderburts auf ebenem Asphalt in Aero-Bars mit Rückenwind halte ich die nicht ohne ein unterstützendes Rennrad-Peloton. Also selbst ein 10er Ritzel ist nicht wirklich nötig. Für Graveleinsatz vermisse ich wenn dann die feine Stufung zwischen 25 und 30 km/h, die man nur über 12, 13, 14, vielleicht noch 15 bekommt. Selbst ein 2fach System hilft einem da nur wenig, außer man will ständig über Kreuz schalten.

Anekdote aus dem Urlaub:
Bergab in den Alpen braucht man keine schnelleren Gänge, sondern Stopps um die Bremsen abkühlen zu lassen. Man sitzt möglichst aufrecht, um den Luftwiderstand zu erhöhen. Bringt nicht viel, aber besser alles nutzen, was geht! Bis einen der Gegenwind wieder das Tal hinauf blasen möchte. Da braucht man sein kleinstes Ritzel aber auch nicht.

Die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau hat mich gelehrt, dass das nur zu einer alten Essigkuh führt. Klüger ist es, die eigene Einstellung bzw. Betrachtungsweise anzupassen. Einfacher vor allem. Und ganz wichtig: gute Routenwahl!
 
Classified oder so 😁
Spannendes Teil, in der Tat. Für die reine Bandbreite bringt das allerdings eher nix, da komm ich mit einer simplen 9-50 Kassette weiter, und mit einer 10-52 fast genauso weit. Das ist eine gute Lösung, wenn man feinere Zwischengänge sucht. Wenn man die nicht vermisst, bringt es halt nur Kosten, Komplexität und Spezialteile.
https://www.bike-magazin.de/kompone...shift-die-neue-zweigang-nabe-fur-mtb-im-test/
Von dort rauskopiert:
1738748136065.png
 
Ah guckmal hab ich ganz vergessen, dass die nur ein 11er Abschlussritzel haben.
Das beschränkt das System natürlich deutlich. Schade eigentlich.
 
Das ist eine gute Lösung, wenn man feinere Zwischengänge sucht. Wenn man die nicht vermisst, bringt es halt nur Kosten, Komplexität und Spezialteile.
Ah sehe, Bandbreite bringt die nicht mehr und halt nur eigene Kassette möglich
Klüger ist es, die eigene Einstellung bzw. Betrachtungsweise anzupassen. Einfacher vor allem. Und ganz wichtig: gute Routenwahl!
Sinnvoll durchaus, aber nicht einfach

Alleine ist das meistens kein Problem, aber so bald man zu zweit unterwegs ist müssen schon zwei Leute die Betrachtungsweise anpassen 😀
 
Warum sollte ich meine Betrachtungsweise anpassen? Ich fahr was und wie es mir Spaß macht, und an meinem Rad hängt ganz pragmatisch genau das, was dafür nötig ist :)
 
Die Classified-Nabe ist mal völlig an mir vorbeigezogen. Für ein Reise-MTB ist das ja ganz heißer Scheiß, wenn man nicht grade solo durch die Mongolei will:love:

Der Sprung von 0.9 zu 0.65 in deinem Beispiel ist halt deutlich größer, als die Grafik das vermuten lässt.
Was bleibt: Ich wüsste vermutlich immer nicht, wann ich die Nabe schalten soll.
 
Mir hatten sie das auf der Eurobike damals so erklärt, dass man die grundsätzlich wirklich als Ersatz für einen Umwerfer schalten kann. Das sei die Grundidee gewesen. Ergänzt eben um die bessere Integration, sowie das mögliche Schalten unter Last.
Die hatten das bei mir damals auf so einem Indoor Trainer aufgebaut und ich konnte und durfte auch im Wiegetritt unter Vollast schalten. Das war schon ziemlich nice. Vor allem ging das trotzdem schnell. Also nix mit warten auf den Schaltvorgang, das war mehr so: Bam und gewechselt. Fand ich sehr beeindruckend.
 
Vielleicht noch als was spezifischeres zum Thema Monstergravel:
Ich fahre aktuell Vittoria Peyote in 29x2.4 an meinem Rad.
Aktuell je nach geplanter Route zwischen
15 und 20 PSI vorne, sowie zwischen 20 und 25 psi hinten. Wie breit würdet ihr für so ein Monstergravel da die Felge wählen?
Aktuell fahre ich alte hope Felgen mit 23mm innen. Die sind Schwer und ich habe schon öfter einen leicht abknickenden Reifen.
Es sollen irgendwann mal Carbonfelgen in das Fahrrad einziehen.
Passen da 30mm oder ist noch breiter sogar sinnvoller? Wie sind da eure Erfahrungen. Mit dem Dropbar Gerät ist meine Kurvenlage nicht sonderlich steil, daher muss das Reifenprofil nicht super rund sein. Ein Viereck sollte aber auch nicht entstehen.
Was fahrt ihr für Felgenbreiten und Reifenbreiten?
 
Ich hab diese Felgen gewählt: https://carbonal.net/en-de/collecti...930x-30mm-internal-width-25mm-deep-carbon-rim

Bin sehr zufrieden damit. Schön leicht und steif um reaktionsschnell zu fahren, aber noch nicht so bockelhart, dass es einem die Plomben rausschütteln würde.
An den Enduro-Mountainbikes fahr ich die EN*** Felgen von Carbonal, die ertragen auch seit mehreren Jahren klaglos alle Misshandlungen.

Aktuell Mazza 2.4 am Vorderrad und hinten Conti X-King 2.2 (Überbleibsel vom alten Rahmen wo nicht mehr rein ging). Im Sommer wird voraussichtlich auf Syerra 2.4 gewechselt, den hatte ich auch im VPace schon am Vorderrad und war sehr zufrieden damit. Hinten steckt ein leichtes Schaumstoff Insert von Tubolite im Reifen. Reifendrücke irgendwas zwischen 13-20Psi je nach Strecke.

Mir kommt um 30mm Innenweite wie ein guter Kompromiss vor. Breit genug für eine gute Abstützung von leichten Karkassen, und noch sinnvoll leicht. Bis 35mm wird sicher auch noch gut gehen, ohne dass die Reifen zu eckig werden. Weniger als 30mm würde ich allerdings auch nicht mehr haben wollen. Mit meinen alten WTB i23 Felgen waren die Reifen merklich weniger stabil und brauchten höhere Drücke.

Wie bist du mit dem Peyote zufrieden? Geht der auch noch halbwegs anständig in weichem Waldboden, oder fährt man dann lieber außen rum? Mit dem hab ich auch schon geliebäugelt als schnellen Hinterreifen für den Sommer...
 
Danke für das Feedback!

Also ich finde den Peyote bisher sehr gut.
Selbst bei der letzten Tour im Richtig Nassen, in den Harburger Bergen, zwischen Weihnachten und Neujahr, hat der noch ganz gut funktioniert.
Am Ende sicher nicht vergleichbar mit einem Reifen mit offenerem Porfil, aber insgesamt ein top Allrounder aus meiner Sicht. Rollen tut der echt gut. Leichter als der 2.25 Thunderburt Superground Race Mischung vorher.
 
Passen da 30mm oder ist noch breiter sogar sinnvoller? Wie sind da eure Erfahrungen. Mit dem Dropbar Gerät ist meine Kurvenlage nicht sonderlich steil, daher muss das Reifenprofil nicht super rund sein. Ein Viereck sollte aber auch nicht entstehen.
Was fahrt ihr für Felgenbreiten und Reifenbreiten?
Das hängt sehr von der Seitenwand/Karkasse ab und dein Systemgewicht...30mm oder 35mm beides sollte gehen...wobei je nach Reifen(-art) ist der Luftdruck entscheidender, die dünnen Karkassen bekommt man auch mit breiten Felgen nicht stabil wenn der Druck zu niedrig ist
 
Alles klar! Danke erneut für das Feedback. Dann schaue ich mal und werde etwas in dem Bereich 30-35mm nehmen wo die restlichen Specs am besten passen.
 
Funktioniert ja auch noch, wenn die elektrische Schaltung kaputt ist. Und ich habe mir niemals eine Kassette irreversibel beschädigt.

Ritzel krummtreten? Funktioniert durchaus, hab ich auch schon mit Markenwaren von Sram und Shimano geschafft. Man muss einfach nur ausreichend grobmotorisch an die Sache rangehen 🥴

Aber reicht ja, wenn der einzige Anbieter von proprietärem Kram pleite geht und dann bei terminalem Verschleiß kein Ersatz mehr zu bekommen ist. Ich bin da leider auch immer sehr skeptisch, zumindest wenn Verschleißteile involviert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
#Vittoria Syerra 29x24...weil ich es weiter oben gelesen habe

Ich habe diesen Reifen auf das Bike meiner Dame montiert, ihr gefällt aber der rote Ralleystreifen auf der Seitenwand nicht :rolleyes::p:ka:
Falls jemand Interesse daran hat, würde ich die Reifen kostengünstig wieder abgeben.
Reifen sind neu und ungefahren, lediglich mit Schlauch montiert

Bei Interesse - PN.

Sorry für OT....
 
11 Fach Apex mit XO 10fach Schaltwerk.... Läuft 👍 Kassette mit 46t und 36er Kettenblatt
 

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