Ich stellte fest: Missverstehen ist einfach, insbesondere wenn man will.
Mir ging es nur darum zu sagen, dass man vieles auch mit nicht optimalen Rädern fahren kann und man einfach tolerant dafür sein sollte. Ich hab das damals wegen eines Mangels an Rädern gemacht, weil ich halt wohin wollte/musste und weil ich nicht der langsamste sein wollte. Hat alles funktioniert, auch weil ich gedacht habe ein Rennrad wäre das perfekte Rad (es war ja auch mein one size fits all - weil ich eben keine Option hatte). Für einen Mitbewohner war es ein Hardtail mit dem er Rennräder auf der Straße gejagt hat, für den nächsten sein Reiserad und für die nächsten halt ihre Pseudo-MTBs. <Ironie> Es war halt nach dem (kalten) Krieg, wir hatten halt nix anderes. </Ironie>
Aktuell wird sich hier darüber gestritten, ob die Nische Gravelbike überhaupt vorhanden ist (manche sagen so, andere anders), ob Rennlenker überhaupt für diese Art Rad sinnvoll ist (manche sagen so, andere anders), ob das ganze Konzept überhaupt sinnvoll ist im Vergleich zu schnellen MTBs (manche sagen ...), was der Unterschied zu schnellen MTBs ist (manche ...), ...
Verdammt nochmal, jeder Jeck ist anders und auf der Straße mit dem MTB Rennräder jagen ist für den einen spaßig und für den anderen halt mit nem Gravelbike durch den Wald brettern und Trails fahren. Es gibt diese Optionen und es wird auch gemacht. Es gibt niemanden der das eine oder das andere verbieten kann (auch wenn es viele gibt die das wollen) und das ist gut so. Ja, es ist auch eine neue Sau ist, die durchs Dorf getrieben wird, aber was solls? Mehr Vielfalt, mehr Individualität, was schadet es?
Und ja, ich finde es gut, dass hier darüber berichtet wird. Es sind Fahrräder, die (mehr oder weniger) Offroad tauglich sind. Wenn jemand nix über Gravelbikes lesen will, dann last es sein, kein [USER=34022]@nuts[/USER] , niemand aus der [USER=251447]@Redaktion[/USER] stehen mit der Pistole neben euch und zwingen euch über Gravelbikes (und dazu noch von Liteville - gottbewahre) zu lesen.
Kurz gesagt: Peace.